Suche

Aktuelles

Blick in die Woche

Unser Kirchenblatt "Blick in die Woche" informiert Sie über Gottesdienstzeiten, Termine und Veranstaltungen. Hier finden Sie immer den aktuellen "Blick in die Woche". Sollte der aktuelle Blick hier noch nicht verlinkt sein, dann finden Sie diesen wie auch alle zurückliegenden im Archiv am Ende dieser Seite. Hier gelangen Sie zum Archiv! 
 

Ministrantenpläne

Ab sofort sind die aktuellen Ministrantenpläne in der Rubrik Gruppen und Gemeinschaften Unterpunkt Jugend zu finden.

Durch anklicken der Überschrift in der nachfolgenden Aufzählung gelangen Sie zum gewünschten Bericht.
 
-Schlittschuhausfahrt Ministranten
-Pressebericht JHV Katholischer Kirchenchor 
-Traditioneller Abend der Ehrenamtlichen 
-Tuttlinger Gloriosa schwebt in den Turm 
-Ministrantenvollversammlung 
-Ministrantenaufnahme Tuttlingen
-Ministranten-Jubilare Nendingen 
-Langjährige Mitglieder des Nendinger Kirchenchors geehrt
-Ministrantenaufnahme Nendingen
-Christenverfolgung-Vom Wert der Freiheit;Eine Buchpräsentation und Gesprächsrunde
- Bilder der Glockenweihe am 28.10.2012 
- Glockenweihe der "Tuttlinger Gloriosa" am 28.10.2012 
- Glockenguss der "Tuttlinger Gloriosa"
- Schwesternkonvent feierlich eröffnet/ Kurt Grieble Ehrung Mesnerdienst 
- Ministrantenwinterfreizeit 2012 
- Herzlich Willkommen unseren neuen Ordensschwestern
- Tuttlinger Gloriosa entsteht
- Erstkommunion Nendingen
- Hauptversammlung der Nendinger Ministranten
- Dirigentenstab übergeben
 

Pressebericht Jahreshauptversammlung des katholischen Kirchnchors

Tuttlingen. Am vergangenen Donnerstag, dem 17.1., fand im
Gemeindehaus St. Josef die Jahreshauptversammlung des Katholischen
Kirchenchores statt. Dr. Sigrid Raiber, Vorsitzende, eröffnete die Versammlung
und begrüßte die Sängerinnen und Sänger. Einen ungewöhnlichen Anfang bildete
die Verabschiedung dreier verdienten Sängern. Eva und Albert Haug, beide fast
20 Jahre dabei, und Magdalena Hermle nach 40 Jahren aktiven Chordienst haben
sich schweren Herzens für die passive Mitgliedschaft entschieden. Haugs´
Bekenntnis, „es fiel uns nicht leicht“, und Hermle´s Ausführung, dass das
Singen im Chor immer interessant und eine Bereicherung war, zeugten von ihrem
langjährigen und begeisterten Dabeisein. Blumensträuße für die Damen und ein
üppig belegtes Vesperbrett für den Herrn brachte die Dankbarkeit des Chores zum
Ausdruck. Ein Ständchen für die Geburtstagskinder im Chor rundete den Auftakt
ab und es ging in die Tagesordnung über. Schriftführerin Monika Maucher verlas
einen Bericht über die Aktivitäten des Chores im vergangenen Jahr 2012.
Natürlich wurden Höhepunkte wie die Orchestermessen in Erinnerung gerufen: die
Missa Sancti Josephi von Antonio Caldara zu Ostern, die Ernst Tittel Messe zu
Weihnachten und die Messe von Henri Nibelle zum Patrozinium St. Gallus. Die
Gottesdienste im Laufe des Jahres und Besonderheiten wie Karfreitag und die
festliche Glockenweihe in Maria Königin wurden auch aufgezählt. Die
traditionelle Wanderung nach Dreikönigsfest, der Ausflug nach Stein am Rhein
und Insel Reichenau und die Cäcilienfeier dienten der Geselligkeit. Das Wort
wurde an die Kassiererin Elfriede Mumper für den Kassenbericht weitergegeben.
Es gingen über die üblichen Haushaltsmittel einige Spenden in die Chorkasse
ein. Nach Abzug der Ausgaben steht der Chor finanziell gut da. Die tadellose
Buchführung wurde vom Kassenprüfer bescheinigt und die Entlastung folgte
einstimmig. Christina Wiemuth, die bei der Glockenweihe in Abwesenheit von
Bernard Sanders den Chor geleitet hat, initiierte das Wahlverfahren. Der
gesamte Vorstand Dr. Sigrid Raiber (Vorstand), Raphaela Hönle (2. Vorstand),
Monika Maucher (Schriftführer), Elfriede Mumper (Kassierer) Gudrun Neubrand
(Notenwärtin) stellte sich zur Wiederwahl und wurde einstimmig im Amt
bestätigt. Einblick in die Planung für das laufende Jahr gab Chorleiter Bernard
Sanders. Mit einer frühbarocken a cappella Passion von Jakob Meiland und die
Missa brevis g-moll des oberschwäbischen Abtes Nikolaus Betscher wurde die
Arbeit für Karfreitag und Ostern schon aufgenommen. Ein besonderes Ereignis
steht mit dem 50-jährigen Jubiläum der Kirchengemeinde Maria Königin im Mai an.
Die Mitgestaltung der Festgottesdienste zu Patrozinium St. Gallus im Oktober
und Weihnachten ist fester Bestandteil des Chorjahres. Für die Einführung des
neuen katholischen Gesangbuches  ist diözesanweit eine „Nacht der offenen Kirchen“ für den ersten Advent geplant. Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes wurde ein Chorprobenwochenende mit Stimmbildung im Herbst erörtert. In der Diskussion über ein neues Klavier für den Proberaum erklärte sich der Chor bereit, nicht nur ideell sondern auch mit einer finanziellen Beteiligung einzustehen. Dann wurde die Gewinnung neuer Mitglieder angesprochen und hervorgehoben, dass der Anfang schon gemacht ist. Nicht nur treten verdienten Sänger in den Chorruhestand, es kamen sowohl im vorletzten
als auch im letzten Jahr neue Sängerinnen und Sänger zum Chor hinzu. Dies
ergibt eine gesunde Alterstruktur und Ausgewogenheit der Stimmen. Der Abend
klang in entspannter, geselliger Runde aus.



Die Proben finden jeweils donnerstags, 20 Uhr, im Gemeindehaus St. Josef statt. Interessenten können sich bei Chorleiter Bernard Sanders unter Tel. 07461/9645763 melden oder zum Schnuppern vorbeikommen. Der Chor singt zum nächsten Mal im Gottesdienst am Sonntag, dem 17.2., um 10:30 Uhr in Maria Königin.
 

 

Traditioneller Abend der Ehrenamtlichen

Zum traditionellen Abend der Ehrenamtliche im Advent kamen ca. 130 Engagierte der Kirchengemeinde St. Gallus am Freitagabend, 4.12. im Gemeindehaus St. Josef zusammen. Mit einem heiteren Programm sorgte Sabine Essinger (im Bild) für Unterhaltung und Stimmung. In den verschiedensten Rollen, ob als Yvonne Fleischle, Jeanette Brüschtle oder Baby Fleischle, nahm sie die Eigenheiten der schwäbischen Urbevölkerung auf’s Korn. Der heitere Abend schonte die Lachmuskeln keinesfalls. Beim anschließenden gemütlichen Teil war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Mit dem Abend sagt die Gemeinde den vielen
unermüdlichen Helferinnen und Helfern in ganz unterschiedlichen Bereichen des
Gemeinde- und Seelsorgeeinheitslebens ein dickes Vergelt’s Gott.

 

Tuttlinger Gloriosa schwebt in den Turm

Am kommenden Dienstag, 18.12., soll die neue große Glocke in den Turm der Kirche Maria Königin, Tuttlingen aufgezogen werden. Es ist geplant, falls keine unvorhergesehenen technischen oder witterungsmäßigen Schwierigkeiten auftreten, dass die Gloriosa zwischen 11 und 11 Uhr 30 von einem Autokran in die Glockenstube gehievt wird. Wer dieses seltene und spektakuläre Ereignis miterleben möchte, ist herzlich zum
Zuschauen eingeladen.
Die 3655 kg schwere Glocke mit einem Durchmesser von 1805 mm und dem Schlagton b0  wurde am 28.9. von der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe gegossen und erhielt am 28.10. durch Vater Erzabt Tutilo Burger aus Beuron die Weihe. Am Weihnachtsfest soll die von der Familie Prof. Dr. Michael Ungethüm gestiftete Gloriosa zum ersten Mal erklingen und mit einer Ihrer Inschriften rufen: „O rex gloriae, Christe, veni cum pace.“ Christus, König der Herrlichkeit, komme mit Frieden!

 

Ministrantenvollversammlung

Am Samstag 24. November fand im Gemeindehaus St. Josef die diesjährige Ministrantenvollversammlung der Kirchengemeinden St. Gallus und Maria Königin statt. 55 Ministrantinnen und Ministranten waren mit dabei sowie vom Pastoralteam Dekan Matthias Koschar, Pfr. Richard Grotz und Gemeindereferent Reiner Jokisch. Im Mittelpunkt stand die Wahl der Oberministranten. Bestätigt wurde Max Fuhrmann für St. Gallus (St.G.)  und Flavius Avram für Maria Königin (MK). Neu gewählt wurden Johannes Klüppel (St.G.) und Silas Herceg (MK). Aus dem Oberministrantendienst wurden Ines Kirschnick (MK) und Nicola Bevilacqua (St.G.) verabschiedet.

 

Ministrantenaufnahme Tuttlingen 

Am Sonntag 25. November fand unter großer Beteiligung der älteren Ministranten die Ministrantenaufnahme der Neuen von St. Gallus und Maria Königin statt. In St. Gallus wurden fünf neue Ministranten aufgenommen, in Maria Königin zwei. Während des Gemeindegottesdienstes wurden die Neuen eingekleidet und erhielten ihre Ministrantenmedaille. Zuvor legten sie ihr Dienstversprechen ab. Im Anschluss erhielten für 5jährigen Ministrantendienst in St. Gallus Flavio Hainke, Ingo Hasenbach, Lukas Klüppel, Phillip Knittel und Lukas Queirolo-Storz eine Urkunde des Bischofs und für 10jährigen Dienst Jennifer Müller, Christina Marrone und Benedikt Rees. Für 10jährigen Ministrantendienst wurden in Maria Königin Monika Wierus und Flavius Avram geehrt.
 
Aaron Wetzel, Arthur Maas, Dekan Matthias Koschar, Monika Wierus, Flavius Avram
 

Steven-Marc Pilz, Julia Egle, Pfarrer Richard Grotz, Fabia Egle, Kai Gerhard, Beatrix Budija

 

Ministranten-Jubilare Nendingen

 

Die Katholische Kirchengemeinde St. Petrus und Jakobus konnte engagierte Ministranten am vergangenen Sonntag ehren. Für zehnjährige Tätigkeit als Messdiener wurden geehrt: Stefan Betzler,  Sebastian Lettau und Jochen Schwarz. Ihr 5jähriges Jubiläum feierten: Nathalie Braun,  Pauline Brockhaus,  Nadine Haberer,  Anna-Jule Hipp, Christopher Leitner,  Elisa Möst,  Ilona Müller,  Jens Schwarz,  Rebecca Will und Joel Wronsky

 
Foto wu 
 

Langjährige Mitglieder des Nendinger Kirchenchors geehrt


Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Petrus und
Jakobus wurden am Sonntag langjährige Mitglieder des Krchenchors geehrt. Die Ehrung verbunden mit der Würdigung der Verdienste nahm Stadtpfarrer Richard Grotz vor.
Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Petrus und Jakobus wurden am Sonntag langjährige Mitglieder des Krchenchors geehrt. Die Ehrung verbunden mit der Würdigung der Verdienste nahm Stadtpfarrer Richard Grotz vor.
 
Stadtpfarrer Richard Grotz, Chorleiter Tobias Glaenz, Helga Mirl 40 Jahre im Chor), Marliese Zahner (40 Jahre), Angela Eyrich (25Jahre), Monika Buschle (30 Jahre), Ulrike Betzler (20 Jahre) und Zdenka Misitic (10 Jahre). Foto wu


Ministrantenaufnahme Nendingen

Die Katholische Kirchengemeinde St. Petrus und Jakobus können sich über sieben neue
Ministranten freuen. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am Christkönigsonntag wurden sie durch die Einkleidung und Medaillenübergabe feierlich in den Kreis der Messdiener aufgenommen.
 
 
Maren Braun, Pascal Huber Jeannine Kästle, Hoang Duy Nguyen, Fabia Sauer,
Niklas Schilling und Michelle Spangenberg.
 Foto wu
 

Christenverfolgung – Vom Wert der Freiheit

Eine Buchpräsentation und Gesprächsrunde mit Volker Kauder, MdB, und den Dekanen Matthias Koschar und Sebastian Berghaus

Donnerstag, 20. Dezember, 20:00 Uhr, Stadthalle Tuttlingen, Kleiner Saal

 
Volker Kauder (63) ist nicht nur Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Deutschen
Bundestag und Wahlkreisabgeordneter für den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen,
sondern auch Buchautor. Bei der Frankfurter Buchmesse stellte Kauder im Oktober
gleich zwei Bücher vor, die im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen.
Das Buch „Verfolgte Christen: Einsatz für die Religionsfreiheit“ wird vom
katholischen Dekan Matthias Koschar vorgestellt: Die Religionsfreiheit verstehen
wir als ein grundlegendes Menschenrecht – und trotzdem werden in vielen Ländern
Christen diskriminiert, verfolgt oder getötet. Volker Kauder rückt dieses
hochaktuelle Thema ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung.
 
Die Rezension des Buches „Vom Wert der Freiheit“ übernimmt Sebastian Berghaus,
Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Tuttlingen. Dass grenzenlose Freiheit
nicht gut tun muss und dass Freiheit ohne Verantwortung kaum denkbar ist, sind
zentrale Aussagen des Buches.
In der anschließenden Gesprächsrunde zwischen den Kirchenvertretern und dem Autor
und Herausgeber werden u.a. Fragen beleuchtet wie: Warum geht das Thema Christenverfolgung
alle an? Wie kann der Einsatz für verfolgte Christen konkret aussehen? Und
weshalb ist der Einsatz für Religionsfreiheit ein wichtiger Bestandteil der
deutschen Außenpolitik? Was bedeutet Freiheit wirklich? Wie kann man ihr Raum
geben - im eigenen Leben wie in dieser Welt? Und stehen Grenzen im Widerspruch
dazu?
 
Oberbürgermeister Michael Beck eröffnet den Abend, bei dem auch eine Publikumsfragerunde
vorgesehen ist.
 
Der Eintritt ist frei.
 

 Bilder Glockenweihe


 

Erzabt weiht neue Tuttlinger Gloriosa 

Das seltene Fest einer Glockenweihe kann die Kirchengemeinde Maria Königin und die ganze Seelsorgeeinheit Tuttlingen am 28.10.2012 feiern. Die Feier beginnt um 10.30 Uhr mit einer Festmesse. Nach dem Gottesdienst, um ca. 11 Uhr 30 Uhr, wird der H. Vater Erzabt von Beuron, Tutilo Burger OSB, die Weihe der neuen Glocke auf dem Kirchplatz von Maria Königin vornehmen. Anschließend sind alle Teilnehmenden zu einem Stehempfang eingeladen. Die am 28.9.2012 in Karlsruhe gegossene Gloriosa (die Ehrenvolle) ist mit gut 3,8 t die schwerste und größte Glocke Tuttlingens und des Landkreises. Dank einer großzügigen Stiftung der Familie Prof. Dr. mult. Michael Ungethüm wurde zum 50-jährigen Jubiläum der Kirche Maria Königin der Guss dieser tontiefen Glocke möglich. Die Glocke wurde künstlerisch vom Tuttlinger Künstler Roland Martin gestaltet und wird durch einen Text vom Schriftsteller Arnold Stadler, den dieser aus seinen Psalmenübersetzungen entnahm, geziert. Der Glockengießer Albert Bachert entwarf die Glockenform und Glockenrippe. Sein Vater, Alfred Bachert, goss vor genau 50 Jahren die drei bereits vorhandenen Glocken von Maria Königin. Aus Geldmangel konnte 1962 die große Glocke nicht realisiert werden. Das diesjährige Jubiläum von Glocken und Kirche war der Anlass, die Gloriosa in Auftrag zu geben. Glocken haben im Leben und in der Liturgie der Kirche eine besondere Bedeutung. Sie sind Kunstwerk, Musikinstrument und ein liturgisches Gerät. Die Dichterin Gertrud von le Fort schreibt in ihren Hymnen an die Kirche: „Deine Diener tragen Gewänder, die nicht alt werden, und deine Sprache ist wie das Erz deiner Glocken. Deine Gebete sind wie tausendjährige Eichen, und deine Psalmen haben den Atem der Meere.“ Die Dichterin deutet an, dass die Glocken zur kirchlichen Tradition und Verkündigung gehören und mit ihren ehernen Stimmen, die uns anrühren wollen, an das Unverfügbare und Transzendente erinnern. Die Glockentöne schlagen nicht nur die Stunde, sondern ihr Klang lockt auch dazu, ans Ewige zu denken. Diese Thematik ist in der Glockenzier der Gloriosa dargestellt. Die Aufgaben der Glocken umschreibt ein spätmittelalterlicher Glockenspruch: Laudo deum vero – plebem voco - congrego clerum – defunctos ploro – pestem fugo – festa decoro. Frei übersetzt: Ich lobe den Herrn wahrhaft, ich rufe das Volk, ich versammle den Klerus, ich beklage die Verstorbenen, ich vertreibe die Pest, ich ziere die Feste. Die Zahl der Glocken war schon im 11. Jh. in manchen Kirchen beträchtlich, weshalb man ihnen nun Namen gab, um die einzelnen leichter voneinander unterscheiden zu können. Nach diesem Brauch haben wir auch unserer großen Glocke den Namen Gloriosa gegeben. Die Gloriosa wird in Zukunft durch ihren mächtigen Klang die Gläubigen zum Gottesdienst rufen, das Kirchenjahr prägen und in Freude und Leid an Zeit und Ewigkeit erinnern. 


Glockenguss der „Tuttlinger Gloriosa“
in der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe am 28. 09. 2012

 
Dass es sich um eine „Res sacra“, um eine heilige Sache handelt, war allen
spätestens in dem Augenblick klar, als Glockengießermeister Albert Bachert um
absolute Ruhe in der großen Glockengießerhalle während des Gusses bat. Und als
dann Dekan Matthias Koschar Bitt- und Segensgebete sprach, und das uralte „In
Gottes Namen, wir gießen“ den Schmelzofen öffnete, herrschte wirklich
andächtige, ja ehrfürchtige Stille im Hitze und Ruß geschwängerten Raum. 39 gespannte Mitfahrerinnen und Mitfahrer waren von Tuttlingen nach Karlsruhe gestartet. In der Glockengießerei Bachert trafen die Businsassen mit der Stifterfamilie Prof. Dr. Ungethüm, dem Künstler der Glockenzier, Roland Martin, Arnold Stadler, der mit einer Adaption verschiedener Psalmen die Glockeninschriften in Form gebracht hatte, Dekan Matthias Koschar und Pfarrer Richard Grotz zusammen. Christiane Bachert, kaufmännische Leiterin der renommierten Glockengießerei, erläuterte in der verbleibenden Stunde vor dem Guss die Geheimnisse der Klangentstehung und die Abläufe einer Glockengeburt.
Pünktlich, wie es die alte Handwerkstradition vorschreibt, freitags um 15:00
Uhr, zur Sterbestunde Jesu floss die rotglühende Metallmischung. Archaisch oder
gar „höllisch“ anmutend standen die vier Glockengießer auf der erdgefüllten
Glockengrube und kontrollierten den heißen Strom und die abfackelnden Luftpfeifen. Fast gespenstische, dabei hochkonzentrierte, schweißtreibende Anspannung – es ist gut gegangen. Einige Tage muss nun die „Tuttlinger Gloriosa“ in ihrem Erdbett abkühlen, um dann aus ihrer Lehmschale befreit zu werden, in der Hoffnung, dass der Guss gelang.
Qualitätsansprüche der Glockengießer sind, dass sie in reinem b0 erklinge und die filigrane Roland Martin’sche Glockenzier von Zeitlichkeit und Ewigkeit erzähle, nicht viel mehr, aber auch nicht weniger bei einem metallenen Gesamtgewicht von fast 4 Tonnen. Dann erst lebt diese Glocke. Das Eigentliche geschieht beim Glockengießen eben nach wie vor im Verborgenen. Eine faszinierte, bewegte und dankbare Aneignung der „Gloriosa“ durch die Tuttlinger hat begonnen, noch fest gemauert in der Erde, begleitet von rinnendem Schweiß, ernsten Worten, guten Reden und hoffentlich dem unser Heute überdauernden Segen von oben. Friedrich Schiller hatte Recht und Prof. Ungethüm sei Dank.
 
 
 
Weiter Bilder unter: www.schwaebische.de/journal/vermischtes/fotoreportagen_galid,62030.html
 

Schwesternkonvent feierlich eröffnet

 
Der neue Nendinger Schwesternkonvent wurde mit einem feierlichen, musikalisch besonders gestalteten und gut besuchten Gottesdienst am Rosenkranzfest offiziell gegründet. Dicht gedrängt war es dann auch beim Festakt im Bischof-Moser-Haus,
denn viele Nendinger/innen waren zum Empfang gekommen, um Anteil an der
Gründung der Ordensniederlassung zu nehmen und ihre Freude auszudrücken. Nach
einem Willkommenslied des Vinzenzkindergartens erhielten die neuen Schwestern
gelbe Rosen aus den Händen der Kinder. Ortsvorsteher Hans-Dieter Schwarz
überbrachte die Grüße des Ortschaftsrates und der bürgerlichen Gemeinde und
hieß die neuen Nendingerinnen mit einer Kerze aus Beuron und einem Obstgebinde
willkommen. Gerhard Schnell sprach für die Kolpingfamilie und überbrachte die
Grüße aller Gruppen und Verbände der Kirchengemeinde. Dekan Koschar begrüßte
die Schwestern und zeichnete die einjährige Vorgeschichte und die Schritte zur
Realisierung des neuen Konventes nach. Schließlich bedankte sich Schwester
Alexia, die Oberin des Nendinger Konventes, in lebendiger Art und mit freudigen
Worten bei allen Anwesenden, besonders für die freundliche Aufnahme der
Schwestern in Gemeinde, Seelsorgeeinheit und im Ort. Der Nendinger Konvent ist die 13. Niederlassung der Missionarinnen der unbefleckten Empfängnis Mariens in Deutschland. Im Vergleich zu anderen Kommunitäten handelt es sich bei den MSMI, die in diesem Jahr auf 50 Jahre Ordensgeschichte zurückblicken können, um einen sehr jungen Orden. Die Gemeinschaft wurde 1962 von Pfarrer C. J. Varkey, einem Diözesanpriester, in Kerala/Indien gegründet und ist schwerpunktmäßig dort auch tätig. Das Engagement des Ordens erstreckt sich auf Waisenhäuser und Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Altenheime. Auch ein Rehabilitationszentrum für Leprakranke Menschen steht unter der Obhut der Schwestern. Ebenso setzt sich der Orden in pastoralen und sozialen Apostolaten, wie Familienberatung, Seelsorgedienst in Gefängnissen usw. ein. Bereits 1972 kamen vier Schwestern nach Deutschland um eine Krankenpflegeausbildung zu absolvieren und ließen sich in Solingen nieder. Der Orden ist bisher mit ca. 60 Schwestern in den Diözesen Aachen, Köln und Osnabrück vertreten. Die drei neuen Schwestern haben unterschiedliche Aufgabenfelder: Schwester Alexia arbeitet im Klinikum Tuttlingen als Krankenschwester, Schwester Pia übernimmt den Mesnerdienst an der Nendinger Kirche und besucht kranke und alte Menschen in der Gemeinde und Schwester Angel wird eine Ausbildung zur Erzieherin absolvieren. Der Vincentiusverein unterstützte durch einen großzügigen Beitrag die Renovation und Ausstattung der Schwesternwohnung, um den zukünftigen Besuchsdienst der Schwestern zu ermöglichen. Mit der Eröffnung des Schwesternkonventes wird ein neues Kapitel in der Geschichte einer Ordensniederlassung in Nendingen aufgeschlagen.
 
Nendingen heißt die neuen Schwestern willkommen (von links):
Schwester Alexia, Gesamtkirchenpflegerin Marianne Gajo, Schwester Angel,
Ortsvorsteher Hans-Dieter Schwarz, Schwester Pia und Dekan Matthias Koschar.
(Foto: Wolfgang Wuchner) 

Kurt Grieble für langjährigen Mesnerdienst geehrt

 
Ebenfalls am Sonntag, 7.10., wurden Kurt Grieble und seine
Frau in Nendingen für ihren über 40-jährigen treuen Dienst als Aushilfsmesner
geehrt. Seit dem Weggang von Schwester Anthia und der Ankunft von Schwester Pia
hat das Ehepaar Grieble den gesamten Mesnerdienst übernommen. Dekan Koschar
betonte in seiner Dankrede, dass der Mesnerdienst ein wichtiger liturgischer Dienst
sei, bei dem Vieles im Verborgenen geschieht und lobte Griebles für ihren
pflichtbewussten und selbstlosen Einsatz. Als Zeichen des äußeren Dankes
überreichte er einen Gutschein und Blumenstrauß.
 

 


Herzlich Wilkommen unseren neuen Ordensschwestern

Im August wird unsere Schwesternstation wiederbelebt. Drei Schwestern des Ordens der
unbefleckten Empfängnis Mariens (MSMI) werden sich in unserer Seelsorgeeinheit
in der Gemeinde Nendingen niederlassen. Der Orden ist eine indische Gründung und schwerpunktmäßig auch dort tätig. Seit den 70er-Jahren gibt es aber schon Niederlassungen in Deutschland. Mit der Ansiedlung des Ordens in Nendingen waren die Bemühungen erfolgreich, das Schwesternhaus weiterhin auch für eine Geistliche Gemeinschaft zu nutzen. Die drei neuen Schwestern, Schwester Pia, Schwester Alexia und Schwester Angel werden in der Krankenpflege, Altenseelsorge und im Mesnerdienst tätig sein. Schwester Angel wird eine Ausbildung als Erzieherin absolvieren. Der Vincentiusverein unterstützt durch einen großzügigen Beitrag die Renovation und Ausstattung der Schwesternwohnung und den zukünftigen Besuchsdienst der Schwestern. Am vergangenen Sonntag, zur Feier des Patroziniums, waren die Schwestern erstmals in Nendingen. Eine offizielle Begrüßung und eine Willkommensfeier wird dann nach den großen Ferien stattfinden.

Tuttlinger Gloriosa entsteht

 
In diesen Tagen beginnen in der Glockengießerei Albert Bachert in Karlsruhe die Formarbeiten für eine neue Glocke der Kirche Maria Königin. Der Glockenguss wird
voraussichtlich Ende September sein, die Glockenweihe im Oktober. Die Beschaffung der neuen Glocke ist durch eine äußerst großzügige Stiftung der Familie Prof. Dr. mult. Michael Ungethüm möglich geworden. Ein herzliches Vergelt’s Gott für dieses Engagement! Als im Jahr 1962 die Kirche Maria Königin fertig gestellt und im Oktober 1962 benediziert war - geweiht wurde die Kirche erst 1963, da Bischof Leiprecht in Rom beim Konzil weilte - beschaffte die Gemeinde damals 3 neue Glocken, die bei der Glockengießerei Alfred Bachert in Heilbronn gegossen wurden. Die ursprünglich vom
Glockensachverständigen der Diözese Rottenburg und vom Architekten geplante
Disposition des Geläutes als ausgefülltes Salve-Regina-Motiv (b°-c’-d’-f’-g’)
konnte aus Geldmangel nicht realisiert werden. Die beiden großen Glocken wurden
damals nicht gegossen und sollten später folgen, weshalb der Glockenstuhl für
das vollständige Geläut dimensioniert und gebaut wurde.
In diesem Jahr jährt sich der Tag der Vollendung der Kirche und des Gusses der 3 Glocken zum 50. Mal. So istes eine besondere Fügung, dass durch die Stiftung dem Geläut jetzt nach 50 Jahren die große b°-Glocke hinzugefügt werden kann.
Diese Glocke wird dann mit gut 3800 kg die größte Glocke Tuttlingens sein und sich harmonisch auch zum Geläut der Ev. Stadtkirche (c’-es’-f’-g’-b’) fügen. Die Größe und Bedeutung der Glocke veranlassen uns, nach alter Tradition, der Glocke den Namen „Gloriosa“ (die Ehrenvolle) zu geben. Künstlerisch wird die Glocke von Roland Martin gestaltet. Im Bild ist er mit Pfarrer Richard Grotz zu sehen bei der Arbeit an der Glockenzier. Der renommierte Schriftsteller Arnold Stadler hat für die Glocke eine Textkomposition aus Psalmversen entworfen. Voll Spannung warten wir auf den Guss und die Vollendung der Glocke.
 

Erstkommunion Nendingen 

20 Kinder empfingen am Weißen Sonntag zum ersten Mal in der Nendinger Kirche die Hl. Kommunion. In einem beeindruckenden Gottesdienst mit hervorragender musikalischen Gestaltung bedachten die Kinder mit dem Emmausevangelium, wie Jesus im Brot des Lebens gegenwärtig und erlebbar ist, bevor sie selbst kommunizierten.
 

Hauptversammlung der Nendinger Ministranten 

Gut vierzig der siebzig Nendinger Ministrantinnen und Ministranten nahmen an der diesjährigen Hauptversammlung teil. Im Rahmen der Versammlung, an die sich ein Gottesdienst und die traditionelle Filmnacht anschlossen, wurde eine neue Oberministrantin gewählt und  die Ministrantinnen und Ministranten ausgezeichnet, die besonders häufig und fleißig ministrierten. Lea Bauer (ganz links im Bild) löst im Oberminiteam Melanie Will (3. von links) ab. Die Oberministranten Lukas Huber (ganz rechts) und Benedikt Börsig (2. von rechts) freuten sich zahlreiche Ehrungen verteilen zu können. Ausgezeichnet wurden Anna Schwarz (vorne links), Elisa Möst (2. von links), Tina Reichle, Lucas Kalmbach und Anja Bodenhaupt, die den 1. Platz belegte (alle 3 konnten an der HV nicht teilnehmen). Von den neuen Minis war Tina Schiele am fleißigsten (vorne rechts).
 
 
 

Dirigentenstab übergeben

Nach 30 Jahren erfolgreicher Dirigententätigkeit hat Frau Ilse Schnepf (links im Bild) die Leitung des Nendinger Kirchenchores abgegeben. Nachfolger ist Herr Tobias Glaenz (rechts im Bild). In einer kleinen Feierstunde, im Rahmen der Chorprobe, dankte Dekan Koschar auch im Namen der gekommenen Kirchengemeinderatsdelegation, Frau Schnepf für die treue, langjährige und engagierte Arbeit.
Ilse Schnepf wird weiterhin als Sängerin dem Chor angehören. Tobias Glaenz, der auch Kirchengemeinderat in der Gallusgemeinde ist, wünschte Koschar Gottes Segen für alle 30 Jahre seines Dirigates. Frau Ulrike Betzler sprach den Dank und Willkommgruß des Chores aus.

 

  

Blick in die Woche Archiv

Durch das nun eingerichtete Archiv haben Sie die Möglichkeit einen zurückliegenden
"Blick in die Woche" seit 28.11.2004 bis heute durch anklicken des ensprechenden Datums anzuschauen. 

Archiv 2013

27.01.2013 - 23.02.2013
24.02.2013 - 23.03.2013
24.03.2013 - 20.04.2013 
21.04.2013 - 18.05.2013
19.05.2013 - 15.06.2013

Archiv 2012

22.01.2012 - 11.02.2012
12.02.2012 - 03.03.2012
04.03.2012 - 31.03.2012
01.04.2012 - 28.04.2012
29.04.2012 - 26.05.2012
27.05.2012 - 23.06.2012
24.06.2012 - 21.07.2012
22.07.2012 - 15.09.2012
16.09.2012 - 13.10.2012
14.10.2012 - 10.11.2012
11.11.2012 - 01.12.2012
02.12.2012 - 26.12.2012
23.12.2012 - 26.01.2013

Archiv 2011

16.01.2011 - 12.02.2011
13.02.2011 - 12.03.2011
13.03.2011 - 09.04.2011
10.04.2011 - 07.05.2011
08.05.2011 - 04.06.2011
05.06.2011 - 02.07.2011
03.07.2011 - 23.07.2011
24.07.2011 - 17.09.2011
18.09.2011 - 08.10.2011
09.10.2011 - 29.10.2011
30.10.2011 - 26.11.2011
27.11.2011 - 26.12.2011
27.12.2011 - 21.01.2012

 

Archiv 2010

17.01.2010 - 06.02.2010
07.02.2010 - 27.02.2010
28.02.2010 - 27.03.2010
28.03.2010 - 24.04.2010
25.04.2010 - 22.05.2010
23.05.2010 - 12.06.2010
13.06.2010 - 03.07.2010
04.07.2010 - 24.07.2010
25.07.2010 - 18.09.2010
19.09.2010 - 09.10.2010
10.10.2010 - 30.10.2010
31.10.2010 - 27.11.2010
28.11.2010 - 26.12.2010
27.12.2010 - 15.01.2011
 

Archiv 2009

18.01.2009 - 07.02.2009
08.02.2009 - 07.03.2009
08.03.2009 - 04.04.2009
05.04.2009 - 25.04.2009
26.04.2009 - 16.05.2009
17.05.2009 - 13.06.2009
14.06.2009 - 04.07.2009
05.07.2009 - 25.07.2009
26.07.2009 - 19.09.2009
20.09.2009 - 17.10.2009
18.10.2009 - 07.11.2009
08.11.2009 - 28.11.2009
29.11.2009 - 26.12.2009
20.12.2009 - 16.01.2010

 

Archiv 2008

20.01.2008 - 16.02.2008
17.02.2008 - 15.03.2008
16.03.2008 - 12.04.2008
13.04.2008 - 10.05.2008
11.05.2008 - 07.06.2008
08.06.2008 - 28.06.2008
29.06.2008 - 19.07.2008
20.07.2008 - 13.09.2008
14.09.2008 - 11.10.2008
12.10.2008 - 08.11.2008
09.11.2008 - 29.11.2008
30.11.2008 - 20.12.2008
21.12.2008 - 17.01.2009

 

Archiv 2007

14.01.2007 - 03.02.2007
04.02.2007 - 24.02.2007
25.02.2007 - 24.03.2007
25.03.2007 - 21.04.2007
22.04.2007 - 19.05.2007
20.05.2007 - 16.06.2007
17.06.2007 - 14.07.2007
15.07.2007 - 15.09.2007
16.09.2007 - 06.10.2007
07.10.2007 - 27.10.2007
28.10.2007 - 17.11.2007
18.11.2007 - 01.12.2007
02.12.2007 - 26.12.2007
22.12.2007 - 19.01.2008

 

Archiv 2006

15.01.2006 - 04.02.2006
05.02.2006 - 25.02.2006
26.06.2006 - 18.03.2006
19.03.2006 - 08.04.2006
09.04.2006 - 29.04.2006
30.04.2006 - 20.05.2006
21.05.2006 - 17.06.2006
18.06.2006 - 08.07.2006
09.07.2006 - 29.07.2006
30.07.2006 - 23.09.2006
24.09.2006 - 14.10.2006
15.10.2006 - 11.11.2006
12.11.2006 - 02.12.2006
03.12.2006 - 26.12.2006
24.12.2006 - 31.01.2007

 

Archiv 2005

16.01.2005 - 05.02.2005
06.02.2005 - 26.02.2005

27.02.2005 - 19.03.2005
20.03.2005 - 16.04.2005
17.04.2005 - 14.05.2005
15.05.2005 - 04.06.2005
05.06.2005 - 25.06.2005
26.06.2005 - 23.07.2005
24.07.2005 - 17.09.2005
18.09.2005 - 08.10.2005
09.10.2005 - 29.10.2005
30.10.2005 - 26.11.2005
27.11.2005 - 24.12.2005
24.12.2005 - 14.01.2006

Archiv 2004

28.11.2004 - 24.12.2004
25.12.2004 - 15.01.2005